Julien Reitzenstein in den Medien


Aktuelle Debatte


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Beiträge zu verschiedenen Themen


Cicero: Es heißt Denkmal und nicht Empörmal

Cicero: Es heißt Denkmal und nicht Empörmal

Cicero: Es heißt Denkmal und nicht Empörmal

Bilderstürmer tragen vor, Churchill sei Kolonialist und Rassist gewesen. Gemessen am heutigen Wertesystem ist das nicht ganz von der Hand zu weisen. Doch sollte man die öffentliche Erinnerung ausradieren und damit die Gründe, für die Menschen wie er geehrt wurden?


Der Umweltschützerin Greta Thunberg verdanken wir in diesen aufgeregten Zeiten einen klugen Rat. Sie empfiehlt, der Wissenschaft zu folgen. In der Wissenschaft gibt es zwar unterschiedliche Auffassungen und oft erbitterte Deutungskämpfe, aber seit der Renaissance und spätestens seit der Aufklärung entsteht auf der Basis des induktiven und differenzierenden Denkens überwiegend wissenschaftlicher Konsens. Auch bei den jüngsten Empörungswellen über Denkmäler aus der Vergangenheit ist auf wissenschaftliche Differenziertheit zu bestehen.

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Jüdische Allgemeine: Aus den Tiefen der Vergangenheit

 Jüdische Allgemeine: Aus den Tiefen der Vergangenheit

Jüdische Allgemeine: Aus den Tiefen der Vergangenheit

Das Bundespräsidialamt arbeitet seine Geschichte auf – und macht einen überraschenden Fund

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat im vergangenen Jahr in Yad Vashem eine Rede gehalten, die seine Amtszeit wohl ähnlich prägen wird, wie jene Willy Brandts vom Warschauer Kniefall geprägt wurde. Dieser Rede hat er durch persönliche Entscheidungen besondere Glaubwürdigkeit verliehen: Obschon Steinmeier ein Jahrzehnt nach Kriegsende geboren wurde, ist er doch seit langer Zeit der erste Bundespräsident, der sich aktiv mit nationalsozialistischen Verbrechen auseinandersetzen musste – und es auch tat.

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Cicero Exclusiv: Norbert Frei soll NS-Vergangenheit des Bundespräsidialamts untersuchen

Cicero Exclusiv: Norbert Frei soll NS-Vergangenheit des Bundespräsidialamts untersuchen

Cicero Exclusiv: Norbert Frei soll NS-Vergangenheit des Bundespräsidialamts untersuchen

Norbert Frei soll untersuchen, inwieweit NS-Netzwerke die Arbeit des Bundespräsidialamts beeinflusst haben. Der renommierte Historiker brachte vor einigen Jahren die NS-Verstrickungen des Auswärtigen Amtes ans Licht.

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Jüdische Allgemeine: Ein mageres Ergebnis

Jüdische Allgemeine: Ein mageres Ergebnis

Jüdische Allgemeine: Ein mageres Ergebnis

Die rechtmäßige Rückgabe von geraubtem Kulturgut ist noch nicht so weit, wie sie sein könnte

Am 3. Dezember 1998 unterzeichnete die Bundesrepublik die »Grundsätze der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden«, die sogenannten Washington Principles. Damit verpflichteten sich staatliche Einrichtungen in Deutschland, »NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut, insbesondere aus jüdischem Besitz« zu identifizieren und, wo möglich, den rechtmäßigen Eigentümern herauszugeben.

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Cicero: Dieses Buch könnte den Gleichschritt deutscher Historiker beenden

Cicero: Dieses Buch könnte den Gleichschritt deutscher Historiker beenden

Cicero: Dieses Buch könnte den Gleichschritt deutscher Historiker beenden

Die Hitler-Biografie von Brendan Simms zeigt neue Perspektiven auf den Diktator – und einen Strukturfehler in der deutschen Geschichtswissenschaft, in der es schon lange keine großen Kontroversen mehr gibt. Sorgt Simms‘ Buch für einen neuen Diskurs?

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Berliner Zeitung: Interview mit Julien Reitzenstein

Berliner Zeitung: Interview mit Julien Reitzenstein

Berliner Zeitung: Interview mit Julien Reitzenstein

„Der Blick der Öffentlichkeit muss geschärft werden“

Der Historiker Julien Reitzenstein wünscht sich eine umfassende Studie zu NS-Verstrickungen der Bundesministerien.

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Jüdische Allgemeine: Kein Schlussstrich

Jüdische Allgemeine: Kein Schlussstrich

Jüdische Allgemeine: Kein Schlussstrich

Historiker werden mit der Aufarbeitung der Geschichte des Bundespräsidialamtes beauftragt

Ein prägendes Element der Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier ist die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt wurde er mit der Geschichte der Dienstvilla der Bundespräsidenten in Berlin-Dahlem konfrontiert.

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Cicero: Braune Geister im höchsten Amt

Cicero: Braune Geister im höchsten Amt

Cicero: Braune Geister im höchsten Amt

Er sei „nicht gerade glücklich über die Zusammensetzung des Auswärtigen Amtes, keineswegs. Aber man schüttet kein dreckiges Wasser aus, wenn man kein reines hat!“ Mit dieser rheinisch-fröhlichen Erklärung versuchte Bundeskanzler Konrad Adenauer 1952 gegenüber Journalisten zu rechtfertigen, dass zahlreiche der neuen Diplomaten als „belastet“ galten. 2005 berief Joschka Fischer als eine seiner letzten Amtshandlungen eine Historikerkommission, welche die Geschichte des Auswärtigen Amtes während der Herrschaft der Nationalsozialisten untersuchen sollte. Fortgeführt wurde das Projekt unter Frank-Walter Steinmeier. 2010 wurden die Ergebnisse präsentiert, die eine tiefe Verstrickung in die Verbrechen des „Dritten Reiches“ dokumentierten.

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Jüdische Allgemeine: Interview- "Geschichte wiederholt sich nicht"

Jüdische Allgemeine: Interview-

Jüdische Allgemeine: Interview- "Geschichte wiederholt sich nicht"

Julien Reitzenstein über die Gründung der NSDAP vor 100 Jahren, historische Parallelen und Unterschiede

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Jüdische Allgemeine: Die Germanomanen

Jüdische Allgemeine: Die Germanomanen

Jüdische Allgemeine: Die Germanomanen

Das völkische Denken kam nicht erst mit den Nazis auf, sondern hat seine Ursprünge im 19. Jahrhundert

Mit großer Besorgnis wird in den Medien das Erstarken völkischer Ideologie an den politischen Rändern kommentiert. Jedoch ist augenscheinlich, dass große Unklarheit darüber besteht, was genau diese völkische Ideologie ist. Die Ursache mag darin liegen, dass es sich um ein komplexes, über zwei Jahrhunderte gewachsenes Phänomen handelt.

Eine interdisziplinär arbeitende Wissenschaftlergruppe arbeitet seit einigen Jahren zu diesem Thema. Nun geht sie den nächsten Schritt: an die Öffentlichkeit. Es ist gut, das Völkische deutlich erkennen und seine Strömungen einordnen zu können. Denn eine Auseinandersetzung kann nur dann erfolgreich sein, wenn Herkunft und Ziele verstanden werden.

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Cicero: Gesinnung und Verantwortung

Cicero: Gesinnung und Verantwortung

Cicero: Gesinnung und Verantwortung

Ein guter Politiker braucht eine innere Gewissheit, was politisch richtig ist. Doch immer mehr Politiker haben stattdessen innere Gewissheit darüber, was gut ist. Damit schaden sie dem Land, den Menschen, die sie gewählt haben und oft noch vielen Menschen über Landesgrenzen hinaus

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Jüdische Allgemeine: Drei Nachbarn, keine Zukunft

Jüdische Allgemeine: Drei Nachbarn, keine Zukunft

Jüdische Allgemeine: Drei Nachbarn, keine Zukunft

Richard Semmel musste vor den Nazis fliehen. Eine Gedenkstele soll nun an ihn erinnern – doch in der Villa residiert heute die irakische Botschaft

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Cicero: Der Raubbau

Cicero: Der Raubbau

Cicero: Der Raubbau

Zu den schönsten Villen Berlins gehört die Immobilie an der Pacelliallee 19/21. Es handelt sich um ein schlossartiges Haupthaus, bei dem der Architekt alles berücksichtigt hatte, was die Harmonielehre hergab. Das ganze Anwesen, einschließlich Nebengebäuden,wirkt vornehm, aber nicht protzig.Damit hebt es sich von vielen eher pompösen Villen im Nobelstadtteil Dahlem im Südwesten Berlins ab. Das Gebäude zieht die Blicke von Passanten unweigerlich an und erregt Aufmerksamkeit in seiner Eleganz. Nichts erinnert an den Hausherrn mit dem distinguierten Geschmack, der hier 1926 einzog: Richard Semmel, vermögender Jude und schon vor 1933 im Visier der Nationalsozialisten.

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Jüdische Allgemeine:Orientierung im Nebel

 Jüdische Allgemeine:Orientierung im Nebel

Jüdische Allgemeine:Orientierung im Nebel

Demokratie braucht Haltung und Engagement. Und es braucht positive Symbole, um ihre Mitte zu stärken

Demokratie lebt nicht allein aus der Verfassung, aus geschriebenem Recht heraus. Demokratie braucht Haltung und Engagement. Demokratie verlangt Respekt und die Bereitschaft zum Kompromiss«, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kürzlich bei der Eröffnung des diesjährigen Bürgerfestes im Schlosspark Bellevue.

Vielen scheinen Kompromisse mühsam, auch und gerade dann, wenn es kaum gemeinsame Nenner gibt. Die Suche nach gemeinsamen Nennern mag daher zielführender sein, als einen weiteren Kommentar zu Ereignissen in einer sächsischen Großstadt abzugeben.

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Jüdische Allgemeine: Schon wieder eine Villa

Jüdische Allgemeine: Schon wieder eine Villa

Jüdische Allgemeine: Schon wieder eine Villa

Richard Semmel musste vor den Nazis fliehen. Eine Gedenkstele soll nun an ihn erinnern – doch in dem Anwesen residiert heute Iraks Botschaft
Hugo Heymann stellte künstliche Perlen her. In den Jahren der Hyperinflation und dann der Weltwirtschaftskrise war dieses Massenprodukt eine beliebte Alternative zu Luxusprodukten wie echten Perlen. Rudolf Löb leitete die Mendelssohn‐Bank und beriet als angesehener Finanzexperte Regierungen der Weimarer Republik. Und Richard Semmel gehörte Anfang des vergangenen Jahrhunderts zu den Wegbereitern der boomenden Textilbranche in Berlin‐Mitte. Alle drei Berliner Juden hinterließen Spuren in der deutschen Geschichte, die weit über ihr Wirken als deutsch‐jüdische Unternehmer in Berlin hinausgehen.

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Jüdische Allgemeine: Interview mit dem Straßburger Bürgermeister Roland Ries über Judenhass, Erinnerungskultur und gelebte Normalität

Jüdische Allgemeine: Interview mit dem Straßburger Bürgermeister Roland Ries über Judenhass, Erinnerungskultur und gelebte Normalität

Jüdische Allgemeine: Interview mit dem Straßburger Bürgermeister Roland Ries über Judenhass, Erinnerungskultur und gelebte Normalität

Herr Ries, Mitte Februar und Anfang März gab es antisemitische Vorfälle in Straßburg. Was genau ist geschehen?
Straßburg ist nicht die einzige Stadt, die vom Anstieg antisemitischer Vorfälle betroffen ist. Aber das Elsass ist aufgrund seiner Geschichte eine Region, in der die jüdische Gemeinschaft seit Jahrhunderten fest verwurzelt ist. Im Gegensatz zum übrigen Frankreich hat es hier zahlreiche ländliche jüdische Gemeinschaften gegeben. Deshalb befinden sich hier viele Friedhöfe mit bestimmten Grabstätten, die auf das 16. Jahrhundert und sogar auf das Mittelalter zurückgehen, wie einige Grabsteine in den Museen bezeugen.

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Die grausame Geschichte der Strassburger Schädelsammlung

 Die grausame Geschichte der Strassburger Schädelsammlung

Die grausame Geschichte der Strassburger Schädelsammlung

„Zuweilen schieben Historiker, indem sie sich auf ausgesuchte Quellen beschränken, zentrale Akteure aus der Geschichte.“ Dieser Satz trifft präzise das Wesen des von Hans-Joachim Lang am 20. Februar 2019 unter dem Titel „Eine Schädelstätte moderner Forschung“ in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) veröffentlichten Beitrags. Ohne seine Leser darauf hinzuweisen, schrieb der langjährige Wissenschaftsredakteur des „Schwäbischen Tagblatts“ hier keinen sachlich abwägenden Artikel, sondern eine Apologie in eigener Sache. Da er selbst aufgrund neu gefundener Dokumente im Verdacht der Quellenmanipulation steht, ist das durchaus bemerkenswert. Brisanz bekommt die Situation allerdings vor allem dadurch, dass Lang in seinem Artikel in der FAZ seine Leser erneut mittels falsch wiedergegebener Quellen zu täuschen versucht.

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NZZ: Schmerzhafte Zerstörung von Legenden

NZZ: Schmerzhafte Zerstörung von Legenden

Jüngst erschien auf der Grundlage zahlreicher bisher unberücksichtigter und
unbekannter Quellen eine Monografie des Autors dieses Textes zum bekannten
NS-Verbrechen der Strassburger Schädelsammlung.Nachdem der Journalist
Hans-Joachim Lang nach dem Erscheinen des Buches auf seiner Website eine
«wüste Kritik» verbreitet hatte, wie «DieWelt» schrieb, legte er nun im Februar in der «FAZ» nach.
Im Jahre 2004 hatte Lang das Buch «Die Namen der Nummern» veröffentlicht.
Anhand von Häftlingsnummern holte er 86 im KZ Natzweiler ermordete jüdische Häftlinge aus der Anonymität und ermöglichte so ein Gedenken an diese. Diese Leistung verdient grosse Anerkennung. Denn gerade die Nachfahren der Opfer verdienen Wahrheit.
Der Autor lieferte in seinem Buch auch eine Darstellung des Verbrechens
selbst: Demnach hat der Direktor der Anatomie Strassburg, August Hirt, ein
«Museum mit toten Juden als Exponaten » geplant, wie es in einer Kapitelüberschrift heisst. So berichtete es der einzige Zeuge für dieses Museumsprojekt Hirts, ein gewisser Henrypierre, im Nürnberger Ärzteprozess.

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Immobilienwirtschaft Titelthema: Paulskirche

 Immobilienwirtschaft Titelthema: Paulskirche

Immobilienwirtschaft Titelthema: Paulskirche

Mitverantwortung für Demokratie? Ein paar Zitate aus der Branche zu Beginn der Recherche klingen ernüchtend: „Weshalb wollen Sie mit mir über ausgerechnet so etwas reden, was haben wir denn mit diesem Thema zu tun?“ „Das Thema Demokratie mit dem Immobilienthema in Verbindung zu setzen, ist ein bisschen weit hergeholt.“ „Ja, Demokratie ist wichtig, aber die Rendite unsererImmobilien steigere ich damit nicht.“ Das sagt einiges aus. Auf der anderen Seite wird Baustaatssekretär Gunther Adler nicht müde, die sehr guten Rahmenbedingungen und die hohe politische Stabilität als Grund zu nennen, warum Investoren hierherkommen. Diese Rahmenbedingungen beruhen auf einer stabilen Demokratie. Die jedoch ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit,sie ist harte Arbeit. Die lässt sich zu einem gewissenMaße delegieren – an Parlamente, Regierungen, Ministerien –,aber nicht vollständig. Demokratie braucht all jene, die von ihr
profitieren – und dazu gehört auch die Immobilienbranche.

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Immobilienwirtschaft: Interview mit Staatssekretär Gunther Adler

 Immobilienwirtschaft: Interview mit Staatssekretär Gunther Adler

Immobilienwirtschaft: Interview mit Staatssekretär Gunther Adler

Herr Staatssekretär Adler, während Ihrer gesamten Amtszeit war Deutschland bei ausländischen Investoren immer ein interessanter Markt. In welchem Maße gilt das noch?
Das Bundesinstitut für Bau,Stadt- und Raumforschung, kurz BBSR, beobachtet eher die großen Bestände auf dem Wohnungs- und Immobilienmarkt. In den letzten 15 Jahren gab es da durchaus deutliche Schwankungsbewegungen und unterschiedliche Investorentypen. Zum Teil sind es Pensionsfonds, beispielsweise aus Norwegen. Investitionen von Pensionsfonds sind da eher ein beruhigendes Signal, weil sie zumeist nicht hochrenditeorientiert, sondern auf langfristige Engagements aus sind und eher auf die verlässliche, garantierte Rendite schauen.
Bei den kurzfristigen Engagements heißt es aufmerksam zu sein, weil diese erfahrungsgemäß auf Renditemaximierung zielen. Dann in der bekannten Form, meist zum Nachteil der Mieterinnen und Mieter.
Inwiefern ist die Renditemaximierung der primäre Preistreiber in den Hotspots der Metropolen? Im Zusammenhang mit der Mietpreisbremse wird die Nutzung von Wohnraum durch Vermietung an Touristen, beispielsweise über Agenturen wie Airbnb, diskutiert.
Das ist durchaus ein Thema, wobei das Mietrecht im Wesentlichen im Zuständigkeitsbereich des Justizministeriums liegt. Natürlich schauen wir uns diese Entwicklung trotzdem sehr aufmerksam an. Mitunter auch mit einer gewissen Sorge.

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NZZ: Die Grenzen des Rechts

NZZ: Die Grenzen des Rechts

„«Was gestern Recht war, kann heute nicht Unrecht sein!» Dieser Satz des einstigen baden-württembergischen Ministerpräsidenten und NS-Schreibtischtäters Hans Filbinger darf nicht Massstab zur Beurteilung der Causa Glaser sein.“

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Jüdische Allgemeine: Kampf um Demokratie braucht klare Sprache

 Jüdische Allgemeine: Kampf um Demokratie braucht klare Sprache

Jüdische Allgemeine: Kampf um Demokratie braucht klare Sprache

Sigmar Gabriel sprach von »Nazis im Bundestag«. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Lorenz Gösta Beutin erwähnte, er sehe, dass besorgte Nazis auf die Straße gehen; sein Fraktionskollege André Hahn sagte der »taz«: »Ich selbst wurde als Landtags-Fraktionschef der Linken 2012 vor Gericht gestellt, weil wir uns einem großen Naziaufmarsch friedlich entgegengestellt haben.« Zwar ist schwer vorstellbar, dass es justiziabel ist, Landtags-Fraktionschef der Linken zu sein. Aber das Beispiel zeigt grassierende sprachliche Unschärfen in der Debatte um die offenbar allgegenwärtigen Nazis.

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "...Glaubwürdigkeit und Brexit !" [Kolumne 03/19]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "...Glaubwürdigkeit und Brexit !" [Kolumne 03/19]

Schon seit dem frühen Mittelalter hatte Europa gemeinsame
Werte. Diese wurden weitgehend vom Vatikan definiert,
auf der Grundlage von Bibelexegese, Machtpolitik und den
Partikularinteressen des Papstes. Vom Kirchenstaat abgesehen,
beruhte die große Macht des Papstes über Europa nicht auf
Waffen, sondern auf Glaubwürdigkeit

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "...Stalin-Allee, Sozialismus und Müller " [Kolumne 01- 02/19]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "...Stalin-Allee, Sozialismus und Müller " [Kolumne 01- 02/19]

Das ist der Maurer von der Stalin-Allee, Held der Arbeit seit heute“, heißt es in „Germania Tod in Berlin“. Der wohl größte Dramatiker des 20. Jahrhunderts, Heiner Müller, zeigt in seinem Meisterwerk Absurditäten des Sozialismus. Von der Stalin-Allee ging der Volksaufstand des 17. Juni 1953 aus. Arbeiter zogen mit Werkzeug und Steinen zum Haus der Ministerien. Der DDR-Bürger Müller ließ im Stück DDR-Präsident Wilhelm Pieck sagen: „Die Steine, die sie heute auf uns schmeißen, Genosse, passen morgen in die Wand.“ Die SED verfügte gegen Müller für seine feinsinnigen Darstellungen der Realität Aufführungsverbote in der DDR.

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "....gute Vorsätze" [Kolumne 12/18]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "....gute Vorsätze" [Kolumne 12/18]

Weihnachtszeit – Zeit der guten Vorsätze. Doch die Maximen
für 2019 sollten gut bedacht sein. Immanuel Kant
empfiehlt: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch
die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz
werde.“ Was also soll man sich für 2019 vornehmen, das auch
für jeden anderen segensreich wäre?

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "....am Ende ergibt alles einen Gin" [Kolumne 11/18]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "....am Ende ergibt alles einen Gin" [Kolumne 11/18]

Auf der Expo Real 2018 waren viele interessante Entwicklungen
zu beobachten. Bemerkenswert war, dass viele der Messebesucher und Aussteller vor Kraft kaum laufen konnten – streckenweise war nur am Schnitt der Anzüge zu erkennen, dass der Kalender 2018 und nicht 2007 zeigte. Die Folgen der Niedrigzinspolitik der EZB führten ebenfalls zu bemerkenswerten Gesprächen. Immobilien, welche noch vor wenigen
Jahren allenfalls den Abrissbagger erwarteten, erwarten nun Investoren. Das in den Markt gepresste billige Geld schiebt sich in jede noch so schmale Nische. Doch gegen die volkswirtschaftlichen und immobilienwirtschaftlichen Bedenken hilft
ein Blick über den Tellerrand.

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "...Staat, Profit und Verantwortung" [Kolumne 10/18]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "...Staat, Profit und Verantwortung" [Kolumne 10/18]

Im Februar 2010 veröffentlichte Vizekanzler Guido Westerwelle
in der „Welt“ einen immer noch lesenswerten Gastbeitrag
unter dem Titel: „An die deutsche Mittelschicht denkt
niemand“. Er schrieb: „Es scheint in Deutschland nur noch
Bezieher von Steuergeld zu geben, aber niemanden, der das
alles erarbeitet.“
Man mag unterschiedlicher Auffassung darüber sein, in welchem
Maße der Staat umverteilen sollte und in welchem Umfang
Gerechtigkeit allein durch Umverteilung herstellbar ist.
Ein Staat, der sich als Garant für Gerechtigkeit inszeniert und
damit jahrzehntelange Steigerungen von Steuer- und Abgabenquoten
rechtfertigt, verliert wichtige Aspekte aus dem Blick:
Eigenverantwortung und Sinn für das Gemeinwohl erodieren,
das Anspruchsdenken steigt. Immer mehr Menschen verlassen
sich darauf, dass der Staat hilft – primär mit Geld.

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... ein Zeichen für Demokratie" [Kolumne 09/18]

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... ein Zeichen für Demokratie" [Kolumne 09/18]

Der Föderalismus ist das derzeitige Endstadium der deutschen
Demokratieentwicklung. Einer Entwicklung mit Höhen und
mit Tiefpunkten. Einer Entwicklung, die große Debatten
über die Entwicklung der Sozialfürsorge kannte, aber auch einen
8. Mai. Vor allem aber 40 Jahre später das Verstehen des 8. Mai
als Tag der Befreiung.
Diese Demokratieentwicklung hatte viele Anfänge, und sie hat ein
Symbol für diese Anfänge: die Paulskirche in Frankfurt.

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... die Gewissen-Anlagen"[Kolumne 07-08/18]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... die Gewissen-Anlagen"[Kolumne 07-08/18]

„Geld macht nicht glücklich“ ist eine Redewendung, die ebenso alt wie pauschal ist. Macht Geld unglücklich? Vielleicht. Schläft man auf einem guten Finanzpolster besser? Möglicherweise. Höchstwahrscheinlich jedoch aus der Perspektive jener alleinerziehenden Mütter, die mit denselben Sozialhilfesätzen auskommen müssen wie junge Männer, die ihren Traum vom hippen Großstadtleben mit unter der Hand bezahlten DJ-Jobs ausleben. Soziale Gleichheit, die zu Gleichmacherei wird, frisst ihre Kinder. Wer kann, der muss – wer nicht kann, für den müssen wir sorgen. Wir, die arbeiten gehen und denen es gut geht. Solidarität ist zwar keine Einbahnstraße,aber eine Gewissenspflicht gegenüber jenen, die trotz eigener Anstrengungen nicht können.

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... die nächste Steuer CD, die aus Dublin kommt "[Kolumne 06/18]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... die nächste Steuer CD, die aus Dublin kommt "[Kolumne 06/18]

Die Häme über das Projekt „Mietpreisbremse“ und seine mageren Ergebnisse war in der Immobilienwirtschaft kaum zu überhören. „Auch Arbeitslose, Rentner und Studenten müssen es sich leisten können, in den coolen Bezirken zu wohnen“, tönte der politische Populismus-Lautsprecher und rechtfertigte so den Eingriff in den Markt.
Die Folgen des Wirtschaftswunders weckten auch bei der Mittelschicht den Wunsch, an ihrem Sehnsuchtsort eine Ferienwohnung zu besitzen. Clevere Agenturen vermieteten bald diese Wohnungen an Touristen, die Finanzierung war gesichert. Doch der Boom schuf mehr Arbeitsplätze während der Saison. Die Saisonkräfte hatten seit den 1970er Jahren immer größere Schwierigkeiten, während der Saison bezahlbaren Wohnraum zu finden. Dann kamen Internet und „Geiz ist geil“. Damit beginnt die Geschichte der Mietpreisbremse.
Immer mehr Ferienwohnungen fanden ihre Kunden über das
Internet – Vermittlungsgebühr gespart. Aufgrund höherer Kosten in Metropolen begannen manche Mieter, ihre Wohnung während des Urlaubs als Billigalternative unterzuvermieten. Der Markt ist eine gute Schule, die lehrte, dass Hamburg-Wilhelmsburg und Berlin-Spandau eher nicht so viel Nachfrage generieren wie die Außenalster oder Prenzlauer Berg. Ich wage die Wette, dass die ansteigende Kurve von Rollkoffern im Kiez
in Relation zur Mietsteigerung steht.

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... die Rückgabe von Immobilien an einst Verfolgte" [Kolumne 05/18]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... die Rückgabe von Immobilien an einst Verfolgte" [Kolumne 05/18]

„Guter Umgang mit Immobilien ist eine Kunst. Manche Immobilien sind auch Kunstwerke. Was Immobilien und Kunstwerke oft gemeinsam haben, sind neben oft sehr hohem Wert auch viele offene Fragen. Die Fragen sind umso offener, je weniger man über die Geschichte und die Voreigentümer weiß. Ein röhrender Hirsch in Öl auf Leinwand ist auf dem Flohmarkt eher eine Belustigung. Wenn es aber ein Geschenk von Konrad Adenauer an John F. Kennedy gewesen wäre, würden Sammler gewiss mehr als den Flohmarktpreis zahlen. Mancher Immobilieneigentümer wertet seine Gebäude damit auf, Tafeln an der Fassade anzubringen, um so auf Prominente hinzuweisen, die dort einmal gewohnt haben. Es ist auch immer wieder zu lesen, dass Eigentümer den umgekehrten Weg gehen: Sie versuchen sogar gerichtlich zu verhindern, dass an Vorbewohner erinnert wird – jedenfalls, wenn diese die Liegenschaft zwischen 1933 und 1945 verlassen mussten.“

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Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... Fuck up! Now!" [Kolumne 04/18]

 Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an

Immobilienwirtschaft: Reitzenstein denkt an "... Fuck up! Now!" [Kolumne 04/18]

„In „Amerika entstehen und vergehen die Vermögen unaufhörlich. Was für ein solches Volk zu befürchten ist, ist nicht der Ruin einiger Individuen, der schnell wiedergutzumachen ist, sondern die Untätigkeit und Schlaffheit aller. Die Kühnheit in Unternehmungen ist der Hauptgrund seines schnellen Fortschritts, seiner Stärke und Größe. Jedes kühne Unternehmen jedoch setzt das Vermögen dessen aufs Spiel, der es durchführt, und das Vermögen all derer, die sich ihm anvertrauen. Die Amerikaner, die aus der kaufmännischen Verwegenheit eine Art Tugend machen, können die Kühnen auf keinen Fall verdammen. Daher zeigt man in Amerika eine eigentümliche Nachsicht mit dem Bankrotteur.“

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Spiegel Online: Vergessene Orte: Goebbels' Liebesnest

 Spiegel Online: Vergessene Orte: Goebbels' Liebesnest

Spiegel Online: Vergessene Orte: Goebbels' Liebesnest

„Hier traf Joseph Goebbels seine Geliebte und schrieb Hassreden für Hitler: 1936 schenkte die Stadt Berlin dem NS-Propagandachef ein Landhaus am Bogensee. Zu DDR-Zeiten diente es als FDJ-Hochschule, seit 1990 fällt das Gelände in einen immer tieferen Dornröschenschlaf.“

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Spiegel Online: Himmlers Wirtschaftskonzern: Selters und Sudetenquell - Marke SS

 Spiegel Online: Himmlers Wirtschaftskonzern: Selters und Sudetenquell - Marke SS

Spiegel Online: Himmlers Wirtschaftskonzern: Selters und Sudetenquell - Marke SS

„Nazi-Organisation mit Nebengeschäft: Ausgerechnet die SS war vor 1945 Deutschlands größter Mineralwasserproduzent. Der naturgläubige Heinrich Himmler wollte seinen selbsternannten Arier-Orden vom Alkohol fernhalten – und übernahm kurzerhand Marken wie Selters und Apollinaris.“

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