Steckbrief

at a glance

Leben und Ausbildung

  • Kindheit und Jugend in NRW und an der Ostseeküste
  • Ausbildung zum Automobilmechaniker
  • Studium verschiedener Fächer, u.a. Geschichte, Pädagogik, Jura, Didaktik
  • Abschluss als Magister Artium (M.A.)
  • Promotion zum Dr. phil. an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit einer Dissertation über das Institut für wehrwissenschaftliche Zweckforschung der Waffen-SS, auf dem Teile meines Buches „Himmlers Forscher“ beruhen.

Lebensorte

  • nach dem Studium lebte ich ab 1999 in Brüssel; von dort aus zahlreiche Auslandseinsätze, u.a. nach Irland und Berlin
  • seit 2004 lebe ich in Straßburg, von dort hatte ich berufsbedingt ebenfalls zahlreiche und längere Auslandsaufenthalte, u.a. in Atlanta GA.
  • seit 2017 verbringe ich zudem viel Zeit in Kerry, an der irischen Atlantikküste.

Berufliches damals und heute

Heute

Mein Beruf ist Historiker. Als solcher nehme ich seit vielen Jahren Lehraufträge an verschiedenen Universitäten wahr, u.a. in Düsseldorf, Halle, Leipzig, Frankfurt und Sofia. Einige Engagements waren auf ein Semester angelegt, wie in Frankfurt oder Leipzig, andere nicht, wie Halle (2011-2016) oder Düsseldorf (seit 2015). Aufgrund meiner Lebensorte gab ich bevorzugt Blockseminare. Erst seit einigen Jahren hat sich dies geändert. Im Sommersemester gebe ich in Düsseldorf Hauptseminare im Format von Blockseminaren, im Wintersemester halte ich vierzehntäglich Vorlesungen.

Die Liebe zur Wissenschaft hat mir ein berufliches Feld erschlossen, das mich nach wie vor fasziniert: Die Restitutionsforschung. Die Erfordernis, sein geschichtwissenschaftliches Handwerkszeug mit juristischem Wissen und kriminologischem Gespür zu verbinden, führt oft zu spannenden Ermittlungen. Im Erfolgsfalle ist dies nicht nur befriedigend, sondern zumeist auch gut honoriert. Ähnlich ist es auch mit der Aufarbeitung von Unternehmensgeschichte in der NS-Zeit. Auf diesem Gebiet übernehme ich bevorzugt die Supervision. Dabei prüfe ich die Ergebnisse der Rechercheure für die Auftraggeber und ggf. koordiniere ich die verschiedenen Projektbeteiligten. 

Zudem beteilige ich mich gern an guten crowd-funding-Projekten. In den letzten Jahren interessiere ich mich dabei für craft food, insbesondere Kaffee, Gin und Whiskey. Vor einiger Zeit habe ich mich beispielsweise an einer Gin-  und Whiskey-Distillery in Irland beteiligt. Das schöne bei solchen Beteiligungen ist, dass man sehr viel Interessantes lernt, ohne selbst als Unternehmer so ein Projekt am Hals zu haben. So konnte ich beispielsweise so viel von den Distillern lernen, dass ich über eine kleine Hausbrennerei für den Eigenbedarf nachdenke.

Damals

Schon immer hatte ich Freude daran, Geschäftsideen zu entwickeln und zu verkaufen oder bestehende Konzepte zu optimieren. Waren es im Anfang eher lokale Projekte, wie die mobile Versorgung von Spaziergängern und Eisstock-Spielern auf gefrorenen Seen in der Ferienzeit, ging es später immer mehr in Richtung Beratung von Unternehmen bei der Produkt- und Markenentwicklung. Oft gab ich den Projekten mein

Seit knapp zehn Jahren habe ich mich zu Gunsten von Forschung und Lehre, sowie Restitutionsforschung aus diesen Gebieten zurückgezogen.