Fachjournalist

Während meiner seit 2004 andauernden journalistischen Befassung mit Wirtschaft, Finanzen und Immobilien – oft investigative Hintergrundrecherchen – entwickelt sich ein Gefühl dafür, wo etwas faul sein könnte oder ist.

Ob es Unregelmäßigkeiten oder auch nur Merkwürdigkeiten bei der Vergabe von Forschungsmitteln sind oder dezent verborgener Anlegerbetrug – in über zehn Jahren kommt mancher „Tipp“, oft anonym, am Ende zu einer Berichterstattung, oft aber ist auch nichts dran an geäußerten Verdachtsmomenten.

Jedoch gehört es dazu, den glaubwürdigen Tipps nachzugehen. Einige abstrakte Beispiele: Wenn jemand behauptet, er oder sie sei Sprechstundenhilfe bei einem Radiologen, der 28,5h MRT-Untersuchungen bei der Krankenkasse abrechne – und das pro Tag, weckt das Neugier. Wenn jemand behauptet, dieser oder jener beamtete Professor schreibe nebenberuflich mehrere hundert Gutachten im Jahr, macht auch dies neugierig zu wissen, welche Qualität diese Gutachten haben und was dafür (ggf. sogar aus Steuermitteln) gezahlt wird.

Jedoch sind nicht alle „Fälle“ so spannend, oft sind es nur „ganz normale Artikel“ – manches Mal auch mit historischem Bezug.

 

Hier einige Leseproben:

Leseproben von Julien Reitzenstein.   Weitere Artikel lesen

Julien Reitzenstein