Fachjournalist

Während meiner seit 2004 andauernden journalistischen Befassung mit Wirtschaft, Finanzen, Immobilien und Wissenschaft – oft investigative Hintergrundrecherchen – entwickelt sich ein Gefühl dafür, wo etwas faul sein könnte oder ist.

Ob es Unregelmäßigkeiten oder auch nur Merkwürdigkeiten bei der Vergabe von Forschungsmitteln sind oder dezent verborgener Anlegerbetrug – in über zehn Jahren kommt mancher „Tipp“, oft anonym, am Ende zu einer Berichterstattung, oft aber ist auch nichts dran an geäußerten Verdachtsmomenten.

Jedoch gehört es dazu, den glaubwürdigen Tipps nachzugehen. Einige abstrakte Beispiele: Wenn jemand behauptet, er oder sie sei Sprechstundenhilfe bei einem Radiologen, der 28,5h MRT-Untersuchungen bei der Krankenkasse abrechne – und das pro Tag, weckt das Neugier. Wenn jemand behauptet, dieser oder jener beamtete Professor schreibe nebenberuflich mehrere hundert Gutachten im Jahr, macht auch dies neugierig zu wissen, welche Qualität diese Gutachten haben und was dafür (ggf. sogar aus Steuermitteln) gezahlt wird.

Jedoch sind nicht alle „Fälle“ so spannend, oft sind es nur „ganz normale Artikel“ – manches Mal auch mit historischem Bezug.

Beispielsweise schreibe ich seit 2007 für die „Immobilienwirtschaft“, die wohl wichtigste Zeitschrift der Branche, die sich mit dem Schwerpunkt Steuern und Recht primär an Entscheider bei institutionellen Immobilieninvestoren richtet. Neben einer monatlichem Kolumne „Reitzenstein denkt…“ erscheinen auch Titelgeschichten über gesellschaftlich relevanten Themen, beispielsweise die Bedeutung der Demokratie für die Wirtschaft.

Sporadisch kommentiere ich auch für Tages- und Wochenzeitungen im Bereich Wissenschaft, Recht und Gesellschaft, unter anderem Neue Zürcher Zeitung oder Jüdische Allgemeine.

 

Hier einige Leseproben:

Leseproben von Julien Reitzenstein.

 

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